Kantonsschule Enge Bildnerische Gestaltung Webdesign, HTML
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HTML steht für "Hypertext Markup Language" Dateiorganisation
   
Die Sprache ist ausgelegt für hypertext-gerechte Informationsverteilung. Der Anwender soll zwischen Informationen "navigieren", die ihn interessieren. Dazu ist es nötig, daß die angebotene Information auf kleine, in sich abgeschlossene Informationseinheiten verteilt wird, die untereinander auf eine nachvollziehbare und einsichtige Weise vernetzt sind. Wenn Sie beispielsweise Ihren Fußballverein im WWW präsentieren wollen, gehört dazu die übliche Einstiegsseite mit Verweisen zu den Unterseiten. Die Unterseiten sollten jeweils an gleicher Stelle einen Rückverweis auf die Einstiegsseite enthalten. Je eine Unterseite könnten Sie in diesem Beispiel etwa für die Geschichte, für die Vereinsberichte, für die aktuellen Tabellenstände, und für die derzeitigen Spieler spendieren. Die Seite für Spieler könnte nochmals Verweise zu Seiten enthalten, auf denen jeweils ein einzelner der Spieler vorgestellt wird. Bei solchen Unter-Unter-Seiten ist ein Rückverweis zur nächsthöheren Ebene wie auch zur Einstiegsseite angebracht. Wichtig sind auch die Querverweise. Wenn ein Spieler bereits lange dabei ist, findet sich bestimmt auch ein Querverweis zu einem wichtigen Ereignis der Vereinsgeschichte. Bei den Erläuterungen zu dem aktuellen Tabellenstände sind wiederum Querverweise zu den besten Torschützen usw. denkbar. So entsteht ein sinnvolles Netz aus Einzelinformationen. Zusätzliche Verlinkungen sollten die Navigationsmöglichkeiten ergänzen. So ist es in vielen Fällen sinnvoll, sogenannte Guided Tours anzubieten, also eine Abfolge von Seiten, die der Anwender bequem durchblättern kann. Egal welche Art von Projekt sie in Angriff nehmen: immer sollten Sie den hier skizzierten Blick für die Strukturierung und Vernetzung der Information im Auge behalten. Was hier als "Seite" oder "Unterseite" bezeichnet wird, sollte in einem WWW-Projekt eine einzelne HTML-Datei sein. Schrecken Sie nicht vor der Anzahl der entstehenden Dateien zurück. Die saubere Strukturierung der Information sollte oberstes Gebot sein.
Bei jedem etwas größeren Projekt werden Sie schnell feststellen, wie viele HTML-, Grafik- und andere Dateien sich dabei ansammeln. Um den Überblick zu behalten, sollten Sie sich entweder ein sinnvolles Dateinamenschema überlegen, oder Sie legen Unterverzeichnisse an, etwa für Dateien zu einem Themengebiet, oder für Grafiken usw. Wenn Sie Ihr Projekt im WWW veröffentlichen wollen, müssen Sie beim Einsatz von Unterverzeichnissen vorher klären, ob Sie auf dem WWW-Server, wo das Projekt einmal abgelegt werden soll, die Berechtigung bzw. Möglichkeit haben, Unterverzeichnisse anzulegen. Denn Sie werden in diesem Fall auf dem Server-Rechner die gleiche Verzeichnisstruktur erstellen müssen, die Sie lokal beim Erstellen gewählt haben, damit alle Verweise und Referenzen funktionieren.