Archiv Perspektive , Farbenlehre Photoshop
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DV-Videobearbeitung
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Checkliste
Filmpraxis bei Interviews

Kameratechniken
Konzeptarbeit Filmkritik Filmbeispiele, Werbespots 2002/3  
Checkliste Filmschnitt (Notebooks)
Film auf Computer übertragen (digital) Programmstart und Einrichten von Premiere 6
Projekt einrichten (digital) Projekteigenschaften, analog oder digital
Filmsequenzen aufnehmen, Gerätesteuerung (digital) Anschliessen der Geräte, Kameras, Recorder.
Batchliste (digital) Vordefinierte Sequenzen zur automatisierten Aufnahme. Übertragen der Sequenzen auf die Harddisk.
Storyboard Einfache Vorgruppierung der Szenen.
Zeitleiste, Timeline Gestalten des Filmes auf der Zeitleiste
Film - Bildspuren  
Filmtechnik Interview  
Drehbuch und Konzept Checkliste
Notebooks einrichten

Schnitteinrichtung mit Notebook und DV-Kamera
(ohne externe Harddisk)


Die Kamera a ist mit einem Firewire-Kabel (I-Link) an den Computer b angeschlossen.
Bei Notebooks ist dies in den meisten Fällen ein kleiner (I-Link) Anschluss, bei Desktopcomputern häufig ein grosser Firewire-Anschluss.
Wegen den zwei unterschiedlichen Firewiresteckern muss auf das richtige Kabel geachtet werden.

 

Schnitteinrichtung mit Notebook und DV-Kamera (mit externer Firewire-Harddisk)


Die externe HD ist mit einem Firewire-Kabel (I-Link) an den Computer angeschlossen. Die Kamera hängt am zweiten Firewireanschluss der externen Harddisk, also ist die externe HD zwischen Notebook und Kamera. Wegen den zwei unterschiedlichen Firewiresteckern muss auf die richtigen Kabel geachtet werden.
Die Schnitteinrichtung mit einer externen HD ist in vielen Gerätekonstellationen nicht absturzsicher. Ein Arbeiten mit einer genügend grossen internen Notebookharddikt (mind. 40 GB) ist sicherer.
Gute Erfahrungen habe ich bis jetzt immer auf Sony-Vayo-Notebooks gemacht, auch unsere Fujitsu-Siemens-Geräte funktionieren meistens.
Keine guten Erfahrungen habe ich mit Compaq und Toshiba gemacht, hier fällt die externe Harddisk oft aus und wird vom Gerät nicht mehr gefunden.

 

Kabelverbindungen


a: kleiner Firewireanschluss an der Kamera (in diesem Fall vorne an der Kamera)
b: Haupschalter der Kamera im Playmodus
c: externe HD
f: Netzkabel der externen HD
d: Firewirekabel von der HD zur Kamera
e: Firewirekabel vom Notebook zur HD

 

Kamerasteuerung


Wenn die Geräte angeschlossen und die Kamera im Playmodus angestellt ist, kann die Kamera über das Schnittprogramm gesteuert werden. das Bild ist dann am Monitor der Kamera und am Computer sichbar (ausser die Monitoroptionen werden in den Projekteinstellungen geändert).

 
Film auf Computer übertragen
1 Programm starten (Adobe Premiere 6)(Update 6.02)
Wenn eine Gerätesteuerung am Computer vorhanden ist (Hardware: z.B. DV Raptor, Fire-Wire-Anschlüsse, I-Link) muss diese aktiviert und das zu steuernde Gerät (z.B. DV-Kamera) vor dem Programmstart eingesteckt und angestellt sein. Die verwendeten Notebooks verfügen über einen Firewireanschluss.
Andernfalls funktioniert die in Premiere integrierte Gerätesteuerung für die DV-Kamera nicht.
Die Kamera mit dem Filmmaterial muss auf den "Playmodus" und nicht den "Kamera- oder Rec-modus"gestellt sein. Die Kamera muss mit einem DV-Kabel mit der DV-Karte des Computers oder der externen Harddisk verbunden sein. Bei Notebooks genügt z.B. auch eine Fire-Wire-cardbus-Karte.
Beim ersten Start von Premiere wird nach der Bearbeitungsart gefragt. Es ist für Anfänger von Vorteil den A/B Modus mit separater Mischspur zu wählen.

 

Projekt
(digital, DV)

 

 

Projekt
(analog)

Projekteinstellungen bestimmen:
digital
Nach dem Programmstart wird nach der Projektart gefragt.
Alle Bild - und Filmdaten in einem Projekt sollten das selbe Format haben (z.B. 720 x 576 Pxel).
Wenn Fimdaten aus verschiedenen Quellen, also z.B. von analogen Videobändern, DV-Bändern oder Animationssoftware wie Flash, 3D-Studio usw. kommen, ist auf gleiche Bildformate zu achten, da es sonst zu Verzerrungen kommt.

analog (selten):
Wenn die Videoquelle analog ist, also z.B. bei Aufnahmen über VHS-C, Sony Hi8 und anderen analogen Kameras, und die Digitalisierkarte im Computer nicht DV sondern nur Composite-Video und S-VHS überträgt (z.B. AV-Master), dann ist das Projektformat "PAL, Video für Windows zu verwenden".
Bei Analogvideo werden Bild und Ton über separate Kabel übertagen. Auch die Gerätesteuerung geht (wenn vorhanden) über ein eigenes Kabel (z.B. bei Fast- Videomaschine).


analog

 

 

 

2
Projekt digital

 

 

2a
dv, digital:

Wenn die Datenübertragung auf den Computer von einer DV-Kamera und über eine FireWire-Schnittsystemkarte (z.B. Fujitsu_Siems-Notebooks, DV-Master, Moto-DV oder eine einfache Fire-Wire-Karte) läuft, ist das Projektformat "DV-PAL, Standard 48kHz" zu wählen.
2b
Im Projekteinstellungsfenster sollte die Schnitthardware (IEEE 1394, Firewire/I-Link) angezeigt werden.
Bei speziellen Hardware-Schnittkarten (Computer in den BG-Räumen) ist die entsprechende Einstellung zu wählen, z.B. DV-Raptor-PAL.

Mit dem DV-Kabel werden Bild und Ton übertragen, ebenso die Gerätesteuerungssignale




digital (DV)
3
Projekt speichern
Das Programm richtet nun ein Projekt entsprechend den Vorgaben ein.

Projekt speichern:
Das Filmprojekt ist die eigentliche Premieredatei, sie hat die Endung .ppj.
Diese Projektdatei muss in einem vorgegebenen, für die Klasse und Gruppe eingerichteten Verzeichnis gespeichert werden.
Auf den Notebooks ist dieses Verzeichnis auf dem Laufwerk D:/ und heisst z.B. D:/h3a/dokufilm/dokuprojekt.ppj
Temoräre Dateien, die vom Premiere geschrieben werden, gelangen dann automatisch in dieses Verzeichnis.
Ebenso sollten alle Filmclips und Sounddateien in dieses Verzeichnis gespeichert werden.
4
Fenster
Für eine übersichtliche Arbeit soll die Bildschirmeinstellung mindestens 768x1024 Pixel sein. Kleinere Bildschirmauflösungen erschweren die Arbeit massiv.
Das Premierefenster soll den ganzen Bildschirm füllen.
Filmsequenzen aufnehmen (digital)

5

Aufnahmefenster

  • Datei - aufnehmen - Filmaufnahme
    das Aufnahmefenster mit der Gerätesteuerung wird geöffnet

wenn die Steurung nicht funktioniert, kann im Fenster "Einstellungen - Aufnahmeeinstellungen" - bearbeiten" der Gerätetyp bestimmt werden. Premiere kann nicht alle Geräte ansprechen. Das zu steuernde Gerät definiert die verschiedenen Filmeigenschaften (Kompression, Framegrösse usw.).

Aufnahme
manuell
Für das Aufnehmen einzelner Sequenzen ist die manuelle Aufnahmesteuerung mit dem roten Aufnahmeknopf und der Esc-Taste geeignet.

Aufnahme
mit einer Batchliste
Um viele oder alle gewünschte Filmsequenzen von einem DV-Band zusammen auf den Computer zu übertragen, wird eine Liste aller Szenen eines Bandes erstellt (Batchliste). Pro Band wird eine Batchliste erstellt (siehe unten).

6

Grund-
einstellungen

Im Fenster für die Gerätesteuerung kann der Film betrachtet und die In- und Outmarkers gesetzt werden.
Im Bereich "Einstellungen" werden die Aufnahmeoptionen geändert und allenfalls das zu steuernde Gerät neu definiert.

Unter Voreinstellungen wird der Speicherort (Aufnahmeort) für die Filmdateien vorgegeben sowie der Gerätetyp (Gerätesteuerung) definiert.
Die Projektdatei und sämtliche Filmsequenzen sollen im selben Grundverzeichnis, die Filmsequenzen und zugehörige Dateien aber in separaten Unterverzeichnissen gespeichert werden.

z.B.:
Laufwerk: (Filmdaten)E:/h3a_2002_praktikumsfilm/filmsequenzen/...

Speicherort



Nach jedem Programmstart muss der Speicherort überprüft werden. Möglicherweise hat zwischendurch ein anderes Filmteam am Computer gearbeitet und damit die Einstellungen im Premiere geändert!

Wie für jedes Band eine Batchliste angelegt wird, sollte auch für jedes Band ein eigenes Verzeichnis und im Projektfenster ein eigener Ordner angelegt werden.

  Mark_in und Mark_out
Langsamer Vor- und Rücklauf
Aufnahme
manuell Mit Druck auf die Playfuntion spielt die Kamera das Band ab. Der Film wird im Filmaufnahmefenster ruckartig angezeigt, in der Kamera (ausklappbarer Monitor) ist er aber gut sichtbar.
Mit Druck auf die rote Aufnahmefunktion wird das abgespielte Filmmaterial auf die HD übertragen, mit Esc wird die Aufnahme gestoppt.
Wenn die Taste Esc gedrückt wird, erscheint ein Fenster mit der Anfrage nach dem Namen der aufgenommenen Filmsequenz. Es ist von Vorteil, durchnummerierte Filmsequenznamen zu verwenden (z.B. Strandszene_1), Premiere hängt automatisch bei der nächsten Szene die folgende Zahl an.
automatisiert Wenn das Videoband einen durchgehenden Timecode besitzt, können sämtliche gewünschten Filmsequenzen mit einer Batchliste definiert und anschliessend automatisch auf die HD übertragen werden.
  In der Batchliste werden alle gewünschten Filmsquenzen durch Eingabe deren Anfang und Ende definiert. Für jede DV-Filmkassette wird eine Batchliste angelegt.
Batchlistenfenster und Aufnahmefenster werden gleichzeitig benötigt und nebeneinander angeordnet.
Damit die Szenen der Batchliste in die richtige Ablage des Projektfensters gelangen, muss vor dem Aufnehmen (roter Knopf in der Batchliste) die gewünschte Ablage gewählt werden.
Batchliste
  • Datei - aufnehmen - Batchliste, Batchlistenfenster anwählen
  • Datei - speichern, Batchliste in das Projektverzeichnis speichern
  Die Batchliste ist eine einfache Textdatei mit den Angaben zu den In- und Outmarkers. Sie bezieht sich immer auf ein einzelnes DV-Band.
Aufzeichnung
mit
Batchliste
Markers Im Bereich Aufzng. (Aufzeichnungsvorgang) werden die einzelnen Szenen definiert.
Um die Übersicht über die Sequenzen zu behalten, muss man jede unter einem eindeutigen Namen vermerken (Dateiname).
Die Timecodeeinträge bei "In" und "Out" können korrigiert werden, indem man an die bessere Bandstelle fährt und die Markers nochmals setzt.
Mit dem Befehl "In/out aufzeichnen" wird jede einzelne Szene in die Batchliste übertragen.
Batchlisteneinträge (Timecodezahlen) können auch manuell verändert oder eingetragen werden.
  Die ersten und letzten 10-30 Sekunden eines Bandes müssen manuell gesteuert werden da der Timecode in diesen Anfangs- und Endpositionen nicht richtig angesprochen werden kann.
Aufnehmen sobald alle gewünschten Szenen mit In-und Outmarkers definiert sind und in die Batchliste übertragen wurden, kann mit dem Aufnahmeknopf (rot) in der Batchliste der Übertragungsvorgang gestartet werden.
In der Batchliste werden die aufgenommenen Sequenzen mit einem Haken markiert.
Fehlerhafte Szenen werden mit einem roten Kreuz markiert. Diese muss man aus der Batchliste löschen (markieren und auf den Papierkorb im BL-Fenster klicken).
Während dem automatischen Aufnahmevorgang der Batchliste darf am Computer nicht weitergearbeitet werden!
  Alle aufgenommen Szenen werden von der Batchliste automatisch in das Projektfenster übertragen.
 
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