| DV-Videobearbeitung mit
normalen Firewire (i-link) Verbindungen und Adobe Premiere HDV-Videobearbeitung (in Vorbereitung) |
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| Computer und System |
Die folgenden Angaben gelten für Windows-Computer mit dem System XP, Vista oder Windows 7
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| Geräte | Kameras:
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| Arbeit mit DV-Kameras und Adobe Premiere 6 | |
| Vorraussetzung | Filmbearbeitung mit einer externen Harddisk macht das
Videoteam vom Computer und Arbeitsort unabhängiger. Die Arbeit kann
an anderen Computern und ev. zuhause weitergeführt werden. Die Computer
müssen mit derselben Software (System und Schnittsoftware) eingerichtet
sein und dürfen aus diesen Gründen weniger leistungsfähig
sein als reine Schnittcomputer. Filmbearbeitung mit einer externen Harddisk (HD) bedeutet, dass der PC
als reines Steuergerät verwendet wird und sämtliche Filmdaten
auf der externen HD gespeichert werden. Die externe Harddisk muss eine
"Fire-Wire"(FW) oder "I-Link" Verbindung zu Computer
besitzen. Serielle, Netzwerk oder
USB-1 und USB-2 Verbindungen sind dazu nicht geeignet. In neueren Notebooks sind
häufig "Fire-Wire" oder USB 2 - Anschlüsse standardmässig
eingebaut (Sony-Vayo, Dell, HP, Fujitsu-Siemens u.a.), andernfalls ist
eine PCMCIA-Fire-Wire-Karte (IEE-Card-Bus) für etwa Fr.-100.-bis
170.- erhältlich, die sich in jedes Notebook setzten lässt. Der Datentransfer der Film- und Audiodaten läuft primär zwischen Kamera und externer Harddisk. Der Computer mit seiner eigenen Harddisk dient zur Steuerung und Berechnung der Filmdaten. Auch die Ausgabe des fertigen Filmes geht von der externen HD (über den PC-Bus) direkt in die Kamera. Bei einigen getesteten Notebooks funktioniert die externe HD für
den Filmschnitt nicht einwandfrei. Unter Windows XP ist es mehrmals passiert,
dass die externe HD nicht mehr erkannt wurde. |
| DV-Kameratypen | Für den digitalen Videoschnitt sind nur DV-Kameras
geeignet. Diese werden als Mini-DV-Kameras bezeichnet. Daneben gibt es
normale, grosse DV-Kassetten für Profigeräte oder neuerdings
auch extrakleine Mikro-DV-Kameras. Neuere DV-Kameras können auch analoge Filme von anderen Videogeräten oder z.B. vom TV aufnehmen (z.B. Canon MV500i). Dabei müssen Video und Stereosoundkabel bei der DV-Kamera eingesteckt werden. Die Kamera wird im Playmodus mit der Fernbedienung auf Aufnahme geschaltet. Der analoge Eingang muss im Menu der der DV-Kamera aktiviert werden. Mit der Pausetaste der Fernbedienung kann der Rec-Vorgang gestartet weden. Aufnahmen von analogen und älteren Kameras (Video 8, Hi.8, VHS oder S-VHS) müssen zuerst auf DV-Kassetten überspielt oder über eine ältere Video-Digitalisierkarte (z.B. AV-Master) auf die HD geladen werden, dabei ist auf gleichbleibendes Bildformat zu achten. Das DV-Filmformat hat die Auflösung 720 x 576 Pixel. |
| Windows XP- DV-Kameras |
Achtung! Ältere DV-Kameras (z.B.: Sony VX700 und VX1000) werden von Windows XP nicht oder schlecht angesprochen, sie lassen sich also unter Windows XP auch nicht vom Premiere aus ansteuern. Diese funktionieren nur unter Windows 2000 oder Windows 98 problemlos. |
| FW-Harddisk | Für den Transfer der Filmdaten wird die DV-Kamera
über den Fire-Wire-Anschluss an die HD gehängt, die FW-HD's verfügen
üblicherweise über zwei FW-Anschlüsse. Mehrere FW-Harddisks können mit den FW-Kabel aneinandergehängt werden. Am einen Ende der Kette ist die DV-Kamera, am anderen der Computer. Es gibt z.Z. auf dem Markt mehrere Anbieter von FW-Harddisks. Mini-FW-HD's haben eine Kapazität von bis zu 1TB und sind z.T. netzunabhängig benützbar. Die grossen FW-HD's haben eine Kapazität bis zu 120 GB und sind immer netzabhängig. |
| div. Harddisks | Meiner Erfahrungen haben gezeigt, dass das System nicht zuviele verschiedenen Harddisks verträgt. Ein System mit ID-, SCSI- und Firewireharddisks gleichzeitig kommt beim Abspielen der Filmdaten ins stottern. |
| HD- Speicherplatz, Fragmentiereung |
Die Harddisk mit den Filmdaten muss genügend freien
Speichplatz vorweisen. 1Minute DV-Film benötigt etwa 200 MB Speicherplatz,
ein Film von 38 Minuten etwa 8 GB. |
| Speicherung | Sämtliche Daten, also die Projektdateien der Schnittsoftware
(Premiere), Titeldateien, Storyboard, Batchlisten, Audiodateien und natürlich
die Filmsequenzen müssen auf der externen HD gespeichert werden. Ein
Verteilen der Filmdaten auf mehreren HD's, extern und intern kann Störungen
im Abspielen produzieren. Damit dies sichergestellt ist, muss auf dieser HD ein übersichtliches Verzeichnissystem aufgebaut werden und nach dem Start von der Schnittsoftware (Adobe Premiere) muss sofort der Speicherort festgelegt werden. |
| Kabel | Der Computer wird mit einem FW-Kabel mit der externen HD
verbunden. Diese benötigt je nach Fabrikat oder Grösse eine separate
Stromversorgung. Wenn die Kabelverbindung von einer FW-Karte eines Tischcomputers zu der externen Mini-HD (Pyrogate, LaCie) geht, wird diese über das Fire-Wire-Kabel mit Strom versorgt. Bei Notebooksituationen kann die Stromversorgung des USB-Anschlusses mit einem Spezialkabel (Pyrogate) für die HD verwendet werden. |
| Steckertyp | FW-Kabel haben 2 verschiedene Steckertypen. Kameras und
Notebooks arbeiten üblicherweise mit den kleinen Steckern, externe
HD's, Mac's und PC-FW-Karten mit den grossen Steckern. So ist auf die Beschaffung
der richtigen Kabeltypen zu achten. Die grossen FW-Stecker haben Stromversorgung für die Peripheriegeräte. |
| NTFS oder FAT32 | Wenn alle Geräte richtig verbunden sind und angestellt
werden, erkennt das Betriebssystem die Geräte automatisch (Windows
2000, Windows XP, Windows Vista, Windows 7). Die bei uns verwendeten externmen HD's sind NTFS-formatiert. Sie sind also unter Windows 98 nicht benützbar. |
| Laufwerk- buchstaben |
Je nach benütztem Computer vergibt das Betriebssystem (Windows) für die externe HD einen anderen Laufwerkbuchstaben. Wenn der benützte Computer zwei HD's hat oder die eine HD zwei Partitionen besitzt, ist z.B. der Laufwerkbuchstabe "D" schon vergeben, dann erhält die externe HD z.B. den Buchstaben "E". Dies kann beim erneuten Starten des Filmprojektes mit Adobe Premiere zu der Programmfrage führen, wo die zum Projekt gehörenden Daten sind. Dann ist die entsprechend andere Laufwerksangabe einzugeben. Anschliessend kann problemlos weitergearbeitet werden. |
| Checkliste | für Arbeit mit externer oder interner HD und einfacher Fire-Wire-Karte (nicht für DV-Raptor, I-Mac oder AV-Master) |
| auf Reihenfolge achten | |
| Hardware | |
| 1 | wurden die für das Projekt geeigneten und vorbestimmten Geräte genommen? (die HD's sind nummeriert) |
| 2 | sind Computer, externe Harddisk und Kamera mit FW-Kabel richtig verbunden? |
| 3 | sind alle Geräte mit Strom versorgt? (Kamera nicht mit Akku, sondern mit Netzgerät betreiben) |
| 4 | Ist die gewünsche DV-Kasette in der DV-Kamera? DV-Kassetten nummerieren! |
| 5 | Sind alle Geräte angestellt? Kamera im Playmodus? |
| Software | |
| 5 | Ist das Programm Adobe Premiere (Version 6.02 oder 6.5) gestartet? Ist ein Projekt geöffnet? |
| 6 | Wurde die Projektdatei an den richtigen Ort (externe FW-HD) gespeichert? |
| 7 | Wurde die vorgegebene Verzeichnisstruktur auf der externen HD eingegeben? |
| 8 | Wurde der richtige Ort (exteren FW-HD) für das Speichern und berechnen der Filmdaten eingegeben? |
| 9 | Wurden die Einstellungen für das Projekt überprüft (DV-Pal Standard 48 kHZ) |
| 10 | Hat die DV-Kasette einen durchgehenden Timecode? |
| weiter | |