| Perspektive Theorie |
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Abwinkelung
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und Bewegungslinien
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Farbperspektive
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Fluchtpunkte, Horizont, Sehstrahlen
- Geschichte der Perspektive, Bildebene,
Dürerscheibe
- Perspektivkonstruktion, Beispiel
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| Perspektive Übungen |
| am Computer |
manuell |
- Perspektiveübung Bildanalyse
- Bildmontage Bildanalyse
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| Konstruktion
von Fluchtpunkten am Beispiel eines Gebäudes |
| Übereck-Perspektive
mit zwei Fluchtpunkten (konstruktives, perspektivisches Zeichnen) |
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(anklicken zum Vergrössern)
Grundriss (ohne Betrachterstandort)
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(anklicken zum Vergrössern)
Grundriss (mit Betrachterstandort) |
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(anklicken zum Vergrössern)
perspektivische Ansicht |
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- Grundriss (auf mind. A3) Zuerst wird der Massstab der
Zeichnung (Verkleinerung im Verhältnis zur Originalgrösse
des Gebäudes) unter der Berücksichtigung der Blattgrösse
festgelegt (z.B. Massstab 1:100, 1:50 oder 1:25). Die Länge eines
Gebäudes von 10 m wird beim Massstab 1:100 in der Zeichnung 10
cm lang. Der Grundriss sollte nicht zu klein gezeichnet werden (ca.
1/4 der Blattgrösse). Bei einem normalgrossen Einfamilienhaus sind
Länge und Breite ca. 8-16 m. Man nimmt also den Masstab 1:100 oder
1:50 und kommt so auf das Mass 1cm = 1m, resp. 2cm = 1m.
- Zu zeichnen sind nun der Grundriss des Gebäudes
sowie ein Punkt (Betrachterstandort) ausserhalb des Grundrisses. Dieser
stellt den Ort dar, von dem aus das Gebäude betrachtet wird. Der
Grundriss wird in eine Ecke des Blattes gezeichnet, so dass der Punkt
des Betrachters in genügender Distanz auf dem Papier Platz hat.
Die Position des Betrachters wird so festgelegt, dass dieser möglichst
viel vom Gebäude sieht, nicht frontal an eine Wand schaut, da sonst
keine Fluchpunkte nötig sind, und nicht zu nah oder weit entfernt
steht (ca. doppelte Gebäudelänge). Dieser Standort wird als
X eingezeichnet.
- Als eine Linie vom Betrachter zum Grundriss wird die
Blickrichtung eingezeichnet. Diese richtet sich normalerweise auf die
Mitte des Gebäudes (von Vorteil ist der Blick direkt auf die nächste
Gebäudeecke).
- Im rechten Winkel zur Blickrichtung wird eine Linie
durch die dem Betrachter naheliegendste Gebäudeecke gezeichnet.
Diese Linie stellt die Bildebene dar.
- Üblicherweise bestehen Gebäudegrundrisse
aus Rechtecken und diese beinhalten zwei zueinander rechtwinklig stehende
Hauptrichtungen. Parallel zu diesen Hauptrichtungen (x,y) werden durch
den Standortpunkt Linien zur Bildebene hin gezeichnet. Die zwei erhaltenen
Schnittpunkte mit der Bildebene bezeichnen die zwei Fluchtpunkte F1
und F2 der Gebäudeseiten. Die perspektivische Zeichnung weist soviele
Fluchtpunkte auf, wie es Hauptrichtungen am Gebäude hat, die für
den Betrachter sichtbar sind.
- Im weiteren werden alle Eckpunkte und Fassadenteile
wie Fenster und Türen des Grundrisses, die für den Betrachter
sichtbar sind, mit dem Betrachterort verbunden (Sehstralen) und die
Schnittstellen auf der Bildebene mit 1,2,3... bezeichnet. Diese Verbindungslinien
sind die Sehstrahlen, die fächerartig vom Auge des Betrachters
aus gehen. Die Abstände der Schnittstellen 1,2,3... auf der Bildebene
sind gleichbedeutend mit den Längen der einzelnen Seiten des Gebäudes
in der folgenden perspektivischen Zeichnung.
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| Perspektivische
Zeichnung |
- Festlegen der Augenhöhe (Horizont) auf dem Zeichenblatt.
Auf welcher Höhe steht der Betrachter? Steht er auf derselben Höhe
wie das Gebäude (ebenerdig)? Je nachdem muss der Horizont etwas
weiter oben oder unten als horizontale Linie im Blatt gezeichnet werden.
Auf dieser Linie werden jetzt die auf der Bildebene erhaltenen Distanzen
eingetragen. Wenn es die Blattgrösse zulässt werden diese
Distanzen verdoppelt oder verdreifacht, damit das Gebäude grösser
wird. Ein Fluchtpunkt darf auch ausserhalb des Blattes liegen.
- Die Fluchtpunkte auf der Linie der Augenhöhe (Horizont)
einzeichnen. Die Fluchtpunkte dürfen ausserhalb des Zeichenblattes
liegen und auf dem Tisch (Kleber) mit Bleistift markiert werden. Dort
wo die anderen Punkte 1,2,3... (ebenfalls mit den vergrösserten
Distanzen) eingetragen werden, zieht man vertikale Linien über
die Horizontlinie.
- Dort wo die Bildebene auf das Gebäude trifft,
bei der vordersten Gebäudekante, werden die massstabgerechten Masse
der Gebäude- und Dachhöhe ebenfalls entsprechend der Vergrösserung
der jetzigen Zeichnung nach unten und oben eingetragen. Damit hat man
das erste Mass. Die anderen Masse ergeben sich nun aus den Fluchtlinien.
- Von dieser ersten Gebäudekante werden nach links
und rechts, oben wie unten die Linien zu den entsprechenden Fluchpunkten
eingetragen. Diese Fluchtlinien schneiden sich mit den anderen vertikalen
Linien der Gebäudekanten, die als Masse (1,2,3...) auf der Bildebene
(Horizont) eingetragen sind und ergeben die weiteren Gebäudeeckpunkte.
- Extreme Untersicht auf das Objekt. Sicht vom Boden aus auf die Objekte
(Möbel, Gebäude, Figuren etc.). Zu den Fluchtpunkten auf dem
Horizont kommt der Fluchtpunkt der sich nach oben nähernden Fluchtlinien.
Der Horizont kommt im Bild ganz unten zu liegen.
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(anklicken zum Vergrössern)
Detail |
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