Perspektive Theorie
  1. Perspektivegrundlagen, Ueberschneidung, Abwinkelung
  2. Gross - Klein, Schatten
  3. Hell - Dunkel, Schatten, Flucht- und Bewegungslinien
  4. Linearperspektive, Parallelperspektive
  5. Beispiele
  6. freie Perspektive, Freihandzeichnen, Farbperspektive
  7. Zentralperspektive, Perspektivkonstruktion,
    Fluchtpunkte, Horizont, Sehstrahlen
  8. Geschichte der Perspektive, Bildebene, Dürerscheibe
  9. Perspektivkonstruktion, Beispiel
Perspektive Übungen (pdf) Bildgrammatik (pdf)
Freie Perspektive (Freihandzeichnen)
Wenn räumliche Situationen in einer Zeichnung möglichst naturgetreu abgebildet werden, verkleinern sich die Masse mit zunehmender Distanz vom Betrachter (Zeichner).
Was weiter weg ist, erscheint kleiner.

Aus diesem Grund laufen sich entfernende, in wirklichkeit parallele Linien aufeinander zu, auf deren Fluchtpunkt zu. Diese Gesetze der Zentralperspektive werden in der freien Perspektive ohne technischen Hilfsmittel angewandt (ohne Masstab, Zirkel). Die freie perspektivische Zeichnung ist die zeichnerische Wiedergabe des Wahrgenommenen ohne konstruierende Hilfsmittel .
(Freihandzeichnen, Naturstudium)

M.C. Escher: Farbstiftzeichnung und Fotografie des Dorfes Amalfi, Italien 
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Farbperspektive
Unter normalen Licht- und Wetterverhältnissen erscheinen weit entfernte Gegenstände und Landschaftsteile heller als die nahen. Die dazwischenliegenden Luftschichten mit Wasser- und Staubpartikeln wirken als Lichtzerstreuer und damit als Lichtquelle und Filter. Also sieht man nicht nur die Landschaft, sondern auch die dazwischenliegende Luft, die das Sonnenlicht streut. Diese Aufhellung hat auch zur Folge, dass Schattenbereiche im Vordergrund dunkler dargestellt werden als weit entfernte Schatten.
Zur Aufhellung weit entfernter Gegenstände kommt eine Zuname von Blau und Violett. Begründet wird diese Blauzunahme damit, dass die kürzeren Lichtwellen des Farbspektrums im Ultraviolettbereich im Gegensatz zum Rotbereich weniger abgelenkt werden.
Andere und weitergehende Begründungen finden sich in der Goetheschen Farbenlehre.


aus M.C. Escher 
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